Dänemarks Aktionsplan für pflanzliche Lebensmittel
Autor:
Thomas Wiedemann
Veröffentlicht am 2. Mai 2026 · zuletzt aktualisiert am 2. September 2026

Dänemark verfolgt seit 2023 als erstes Land einen nationalen Aktionsplan speziell für pflanzliche Lebensmittel. Die Strategie umfasst Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Forschung, Gastronomie und öffentliche Küchen ebenso wie die Nachfrage der Verbraucherinnen und Verbraucher. Förderprogramme und zahlreiche bewilligte Projekte zeigen, dass der Plan politisch umgesetzt wird. Ob er jedoch dauerhaft den Konsum, die landwirtschaftliche Produktion oder die Umweltbilanz des dänischen Ernährungssystems verändert, lässt sich bislang bis jetzt nicht abschließend beurteilen.
Warum Dänemark auf eine umfassende Strategie setzt
Ernährungssysteme verursachen einen erheblichen Teil der weltweiten Treibhausgasemissionen und beanspruchen große Flächen- und Wasserressourcen. Modellierungsstudien zeigen, dass eine stärker pflanzenbetonte Ernährung verschiedene Umweltbelastungen reduzieren kann. Wie groß dieser Effekt ausfällt, hängt allerdings davon ab, welche Lebensmittel ersetzt werden, welche Produkte an ihre Stelle treten und wie diese erzeugt werden.¹
Auch aus gesundheitlicher Perspektive kommt es nicht allein darauf an, weniger tierische Produkte zu essen. Entscheidend ist die Zusammensetzung der gesamten Ernährung. Der häufigere Verzehr von Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und Nüssen ist in Beobachtungsstudien mit einem geringeren Risiko für verschiedene kardiometabolische Erkrankungen verbunden. Daraus folgt jedoch nicht, dass jedes pflanzliche Ersatzprodukt automatisch gesundheitliche Vorteile bietet.²
Der dänische Aktionsplan verbindet deshalb ökologische, wirtschaftliche und ernährungspolitische Ziele. Im Mittelpunkt steht nicht ein einzelnes Produkt, sondern die Entwicklung einer vollständigen Wertschöpfungskette für pflanzliche Lebensmittel.
Was der Aktionsplan vorsieht
Der 2023 veröffentlichte „Handlingsplan for plantebaserede fødevarer“ ist kein Gesetz und enthält weder Verbote tierischer Lebensmittel noch verbindliche Konsumvorgaben. Er ist eine staatliche Strategie, mit der Dänemark unterschiedliche Maßnahmen koordinieren will.³
Dazu gehören insbesondere:
- der Anbau geeigneter pflanzlicher Rohstoffe,
- die Entwicklung und Verarbeitung pflanzlicher Lebensmittel,
- Forschung und Produktinnovation,
- Aus- und Weiterbildung entlang der Wertschöpfungskette,
- ein größeres pflanzliches Angebot in professionellen und öffentlichen Küchen,
- die Unterstützung von Exporten und internationalen Kooperationen,
- sowie Maßnahmen, die den Zugang zu und die Nachfrage nach pflanzlichen Lebensmitteln verbessern sollen.
Damit geht der Ansatz über die Förderung veganer Ersatzprodukte hinaus. Unterstützt werden können beispielsweise auch Hülsenfrüchte, Gemüse, Getreide, Saaten, fermentierte Produkte und neue Verfahren zur Verarbeitung pflanzlicher Rohstoffe.
Die Strategie soll zugleich neue wirtschaftliche Perspektiven für Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie eröffnen. Ob daraus ein dauerhaft konkurrenzfähiger Markt entsteht, hängt jedoch nicht nur von staatlicher Förderung ab, sondern auch von Produktionskosten, Produktqualität und tatsächlicher Nachfrage.
Der Pflanzenfonds: Wie aus der Strategie konkrete Förderung wird
Ein wesentliches Instrument ist der „Plantefonden“, der dänische Fonds für pflanzliche Lebensmittel. Er fördert Projekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der landwirtschaftlichen Erzeugung über Verarbeitung und Produktentwicklung bis zu professionellen Küchen, Handel und Verbraucherinformation.
Im Jahr 2025 erhielten 45 Projekte Förderzusagen von insgesamt rund 213,5 Millionen dänischen Kronen. Die ausgewählten Vorhaben umfassten unter anderem Produktentwicklung, landwirtschaftliche Produktion, Kompetenzaufbau und Projekte zur Förderung der Nachfrage. Mehr als die Hälfte der bewilligten Projekte wurde von Partnerschaften mehrerer Organisationen getragen.⁴
Für die Förderrunde 2026 standen rund 195,7 Millionen Kronen zur Verfügung. Bis zum Ende der Antragsfrist gingen 126 Anträge mit einem beantragten Gesamtvolumen von ungefähr 690 Millionen Kronen ein.⁵ Die hohe Zahl der Anträge zeigt ein erhebliches Interesse von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen. Sie ist jedoch kein Beleg dafür, dass auch die Nachfrage der Bevölkerung im gleichen Umfang wächst.
Seit Beginn der Förderung im Jahr 2023 hat der Fonds nach eigenen Angaben für 116 Projekte Zusagen über insgesamt rund 394 Millionen Kronen erteilt.⁵ Damit ist die finanzielle Umsetzung des Aktionsplans sichtbar. Aussagen über seine langfristigen Wirkungen setzen dagegen voraus, dass nicht nur Fördermittel und Projektzahlen, sondern auch Veränderungen bei Produktion, Absatz, Konsum und Umweltbelastungen systematisch untersucht werden.
Ein Förderfonds innerhalb eines wesentlich größeren Agrarsystems
Die Förderbeträge des Pflanzenfonds müssen im Verhältnis zur allgemeinen Agrarförderung betrachtet werden. Der dänische Strategieplan zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union sieht für den Zeitraum 2023 bis 2027 öffentliche Mittel von insgesamt rund 4,85 Milliarden Euro vor. Das entspricht durchschnittlich mehr als sieben Milliarden dänischen Kronen pro Jahr. Die 213,5 Millionen Kronen, die der Pflanzenfonds 2025 für neue Projekte bewilligte, erreichen im Größenvergleich ungefähr drei Prozent dieses durchschnittlichen jährlichen GAP-Budgets.
Ein direkter Vergleich ist nur eingeschränkt möglich: Die GAP umfasst unter anderem Einkommensstützung, Umweltprogramme und Maßnahmen zur Entwicklung ländlicher Räume, während der Pflanzenfonds gezielt einzelne Projekte fördert. Die Größenordnung verdeutlicht dennoch, dass der Aktionsplan innerhalb eines erheblich umfangreicheren agrarpolitischen Fördersystems wirkt.
Eine EU-weite Analyse auf Grundlage von Daten aus dem Jahr 2013 kam zudem zu dem Ergebnis, dass einschließlich der Futtermittelproduktion mehr als 80 Prozent der untersuchten GAP-Subventionen letztlich tierischen Lebensmitteln zuzurechnen waren. Diese historischen EU-Daten lassen sich nicht unmittelbar auf das heutige Dänemark übertragen. Sie weisen jedoch auf eine strukturelle Herausforderung hin: Ein zusätzlicher Förderfonds für pflanzliche Lebensmittel verändert noch nicht automatisch die grundlegenden finanziellen Anreize des gesamten Agrarsystems.
Warum die Förderung des Angebots allein nicht genügt
Neue Produkte und größere Produktionskapazitäten führen nicht automatisch zu veränderten Ernährungsgewohnheiten. Eine systematische Übersichtsarbeit zur Akzeptanz alternativer Proteinquellen zeigt, dass insbesondere Geschmack, Preis, Vertrautheit, Zubereitungsaufwand sowie soziale und kulturelle Normen die Kaufentscheidung beeinflussen. Die Bedeutung der einzelnen Faktoren unterscheidet sich zudem deutlich zwischen Hülsenfrüchten, pflanzlichen Fleischalternativen und anderen Produktgruppen.⁶
Diese Hürden spiegeln sich auch in der aktuellen Ausrichtung des Pflanzenfonds wider. Zu den Förderschwerpunkten für 2026 gehören unter anderem Verbesserungen bestehender Produkte, die Qualifizierung professioneller Küchen und praxisnahe Versuche im Lebensmitteleinzelhandel.⁷
Dass inzwischen auch die Nachfrageseite stärker berücksichtigt wird, ist folgerichtig. Gleichzeitig zeigt es, dass die zentrale Herausforderung noch nicht gelöst ist: Pflanzliche Lebensmittel müssen nicht nur produziert werden können, sondern für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen bezahlbar, schmackhaft, verfügbar und im Alltag leicht verwendbar sein.
Welche pflanzlichen Lebensmittel werden gefördert?
Neben der Höhe der Fördermittel ist auch ihre inhaltliche Verwendung relevant. Eine pflanzenbasierte Ernährungsstrategie kann den Anbau und die Verwendung von Hülsenfrüchten, Gemüse, Vollkorngetreide und Nüssen fördern. Sie kann aber ebenso auf technologisch aufwendige Fleisch- und Milchalternativen ausgerichtet sein. Beide Bereiche sind nicht ernährungsphysiologisch gleichzusetzen.
Ein Teil pflanzlicher Ersatzprodukte wird nach der NOVA-Klassifikation den hochverarbeiteten Lebensmitteln zugerechnet. Daraus folgt allerdings nicht automatisch, dass jedes dieser Produkte ernährungsphysiologisch ungünstig ist. Nährwertprofile unterscheiden sich erheblich, etwa hinsichtlich Protein, Ballaststoffen, Salz, gesättigten Fettsäuren und zugesetzten Mikronährstoffen. Umgekehrt ist auch ein wenig verarbeitetes Produkt nicht allein aufgrund seines Verarbeitungsgrades zwangsläufig gesundheitsförderlich.
Der dänische Pflanzenfonds fördert sowohl landwirtschaftliche Erzeugung und wenig verarbeitete pflanzliche Lebensmittel als auch Produktentwicklung, Verarbeitung und Innovation. Ohne eine systematische Auswertung aller Projekte und Fördersummen kann nicht festgestellt werden, welcher Anteil auf hochverarbeitete Ersatzprodukte entfällt. Für die spätere Evaluation sollte daher nicht nur erfasst werden, wie viele pflanzliche Produkte entstehen, sondern auch, welchen ernährungsphysiologischen Beitrag sie leisten und welche Lebensmittel sie im Alltag tatsächlich ersetzen.
Die CO₂e-Abgabe auf Tierhaltung ist ein separates Instrument
Häufig wird der Aktionsplan gemeinsam mit dem dänischen „Grünen Dreiparteienabkommen“ genannt. Beide Vorhaben gehören zur breiteren Transformation des dänischen Ernährungssystems, sind rechtlich und politisch jedoch voneinander zu unterscheiden.
Im Juni 2024 vereinbarten die dänische Regierung und beteiligte Verbände eine Abgabe auf Treibhausgasemissionen aus der Tierhaltung. Sie soll 2030 beginnen und gilt als weltweit erste CO₂e-Abgabe dieser Art. Vorgesehen ist zunächst ein nominaler Satz von 300 dänischen Kronen je Tonne CO₂-Äquivalent, der bis 2035 auf 750 Kronen steigen soll. Durch einen pauschalen Abzug von 60 Prozent läge die durchschnittliche effektive Belastung zunächst bei etwa 120 und später bei 300 Kronen je Tonne.⁸
Die Abgabe ist Teil eines wesentlich größeren Maßnahmenpakets. Dieses umfasst unter anderem Aufforstung, die Wiedervernässung kohlenstoffreicher Böden, Maßnahmen zum Gewässerschutz und Veränderungen bei der landwirtschaftlichen Flächennutzung.
Damit setzt Dänemark künftig auch auf eine stärkere Bepreisung von Emissionen. Daraus lässt sich aber nicht automatisch ableiten, dass pflanzliche Lebensmittel im gleichen Umfang preislich wettbewerbsfähiger werden. Wie stark sich die Abgabe auf Produktion, Verbraucherpreise und Tierbestände auswirken wird, hängt von ihrer konkreten Umsetzung, den verfügbaren technischen Minderungsoptionen und den Reaktionen der Betriebe ab.
Die Exportorientierung begrenzt die Wirkung veränderter Konsumgewohnheiten
Bei der Bewertung des Aktionsplans muss zwischen dem dänischen Lebensmittelkonsum und der in Dänemark stattfindenden Produktion unterschieden werden. Dänemark verfügt über eine stark exportorientierte Schweinehaltung. Branchenangaben und wissenschaftliche Untersuchungen zufolge wird der weit überwiegende Teil des dänischen Schweinefleischs exportiert. Zusätzlich werden jährlich Millionen lebender Ferkel zur weiteren Mast in andere Länder ausgeführt.
Ein Rückgang des Fleischkonsums innerhalb Dänemarks würde deshalb nicht zwangsläufig zu einer entsprechenden Verringerung der dänischen Tierproduktion führen. Bleibt die Produktion für ausländische Märkte bestehen, verändern sich auch die in Dänemark entstehenden Emissionen der Tierhaltung zunächst nur begrenzt.
Für eine umfassende Bewertung ist daher entscheidend, ob sich neben dem Konsum auch Tierbestände, Produktionsmengen und Exportstrukturen verändern. Die ab 2030 vorgesehene CO₂e-Abgabe könnte hier stärkere Anreize setzen als ein allein auf die Nachfrage gerichtetes Programm. Ihre tatsächliche Wirkung lässt sich jedoch erst nach der Umsetzung beurteilen.
Sollte ein Rückgang der dänischen Produktion lediglich durch zusätzliche Tierproduktion in anderen Ländern ersetzt werden, könnten Teile der globalen Emissionsminderung verloren gehen. Ein solcher Verlagerungseffekt ist möglich, kann gegenwärtig aber weder sicher angenommen noch zuverlässig beziffert werden.
Von der dänischen Strategie zur europäischen Debatte
Während seiner EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2025 brachte Dänemark die Diversifizierung von Proteinquellen und die mögliche Entwicklung eines europäischen Aktionsplans für pflanzliche Lebensmittel auf die agrarpolitische Agenda. Im Juli 2025 diskutierten die Landwirtschaftsministerinnen und -minister der Mitgliedstaaten das Thema im Rat der Europäischen Union.⁹
Im Juli 2026 verabschiedete die Europäische Kommission schließlich einen Aktionsplan für ein widerstandsfähigeres, eigenständigeres und nachhaltigeres europäisches Proteinsystem. Dieser soll vor allem den Anbau und die Nutzung von Proteinpflanzen und Ölsaaten innerhalb der EU stärken.¹⁰
Der europäische Proteinaktionsplan ist kein unmittelbares Gegenstück zum dänischen Aktionsplan für pflanzliche Lebensmittel. Sein zentraler Ausgangspunkt ist die Abhängigkeit der europäischen Tierhaltung von importierten proteinreichen Futtermitteln, insbesondere Soja. Das wichtigste quantitative Ziel besteht darin, den Anteil des in der EU erzeugten Proteins aus Ölsaaten und Eiweißpflanzen am entsprechenden Tierfutter bis 2035 von 25,8 auf 35 Prozent zu erhöhen.
Zwar enthält der Plan auch Maßnahmen zur Förderung von Hülsenfrüchten für die menschliche Ernährung, zur öffentlichen Beschaffung und zur Verbraucherinformation. Diese nehmen gegenüber den Zielen zur Versorgung der Tierhaltung jedoch eine deutlich kleinere und weniger verbindliche Rolle ein. Der europäische Plan ist deshalb vor allem als Strategie für Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und geringere Importabhängigkeit zu verstehen – nicht als umfassende europäische Strategie für eine pflanzenbasierte Ernährungswende.
Dass beide Entwicklungen zeitlich aufeinanderfolgen, belegt außerdem nicht, dass der europäische Aktionsplan unmittelbar durch die dänische Ratspräsidentschaft verursacht wurde. Dänemark hat die Diskussion sichtbar vorangetrieben; politische Entscheidungen auf EU-Ebene entstehen jedoch aus dem Zusammenwirken zahlreicher Institutionen und Mitgliedstaaten.
Was bereits belegt ist – und was noch offenbleibt
Gesichert ist, dass Dänemark einen umfassenden staatlichen Aktionsplan entwickelt, einen eigenen Förderfonds eingerichtet und zahlreiche Projekte entlang der Wertschöpfungskette finanziert hat. Auch die CO₂e-Abgabe auf Emissionen aus der Tierhaltung ist politisch vereinbart und für 2030 vorgesehen.
Noch nicht hinreichend belegt ist dagegen,
- ob die Maßnahmen den Konsum pflanzlicher Lebensmittel dauerhaft erhöhen,
- wie viele landwirtschaftliche Betriebe ihre Produktion langfristig umstellen,
- welche geförderten Produkte sich nach Ende der Förderung am Markt behaupten,
- wie kosteneffizient die Programme im Verhältnis zu ihren Ergebnissen sind,
- und welche Emissionsminderungen sich eindeutig den einzelnen Maßnahmen zurechnen lassen.
- ob Veränderungen des dänischen Fleischkonsums auch mit einem Rückgang der exportorientierten Tierproduktion einhergehen oder Produktion und Inlandsnachfrage weitgehend voneinander entkoppelt bleiben,
Auch mögliche gesundheitliche Effekte können nicht direkt aus der Zahl pflanzlicher Produkte oder geförderter Projekte abgeleitet werden. Dafür wäre entscheidend, welche Lebensmittel tatsächlich häufiger gegessen und welche dadurch ersetzt werden.
Fazit
Dänemarks Aktionsplan ist ein bemerkenswertes ernährungs- und agrarpolitisches Experiment. Seine eigentliche Innovation besteht darin, pflanzliche Lebensmittel nicht nur als Nischenmarkt oder individuelle Konsumentscheidung zu betrachten, sondern als zusammenhängende Aufgabe für Landwirtschaft, Industrie, Forschung, Handel und Gemeinschaftsverpflegung.
Die bisherigen Förderzusagen belegen, dass die Strategie praktisch umgesetzt wird. Sie belegen noch nicht, dass sich die grundlegenden finanziellen Anreize, die exportorientierte Tierproduktion oder die Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung bereits dauerhaft verändert haben. Der Erfolg des dänischen Modells wird sich daher weniger an der Zahl neuer Produkte oder Förderprojekte messen lassen als an langfristigen Veränderungen bei Produktion, Nachfrage, Umweltwirkungen und wirtschaftlicher Tragfähigkeit.
Quellen
¹ Springmann, M., Clark, M., Mason-D’Croz, D., Wiebe, K., Bodirsky, B. L., Lassaletta, L., de Vries, W., Vermeulen, S. J., Herrero, M., Carlson, K. M., Jonell, M., Troell, M., DeClerck, F., Gordon, L. J., Zurayk, R., Scarborough, P., Rayner, M., Loken, B., Fanzo, J., … Willett, W. (2018). Options for keeping the food system within environmental limits. Nature, 562(7728), 519–525. https://doi.org/10.1038/s41586-018-0594-0
² Neuenschwander, M., Stadelmaier, J., Eble, J., Grummich, K., Szczerba, E., Kiesswetter, E., Schlesinger, S., & Schwingshackl, L. (2023). Substitution of animal-based with plant-based foods on cardiometabolic health and all-cause mortality: A systematic review and meta-analysis of prospective studies. BMC Medicine, 21, 404. https://doi.org/10.1186/s12916-023-03093-1
³ Ministeriet for Fødevarer, Landbrug og Fiskeri. (2023). Handlingsplan for plantebaserede fødevarer. https://fvm.dk/Media/638507727126988386/Handlingsplan-plantebaserede-foedevarer-trykklar_dec2023.pdf
⁴ Plantefonden. (2025, 8. Oktober). På vej mod en mere planterig fødevaresektor: 45 nye projekter får tilsagn fra Plantefonden. https://plantefonden.dk/nyheder/nyheder/2025/okt/paa-vej-mod-en-mere-planterig-foedevaresektor-45-nye-projekter-faar-tilsagn-fra-plantefonden-
⁵ Plantefonden. (2026, 20. Mai). Stor søgning i årets ansøgningsrunde. https://plantefonden.dk/nyheder/nyheder/2026/maj/stor-soegning-i-aarets-ansoegningsrunde
⁶ Onwezen, M. C., Bouwman, E. P., Reinders, M. J., & Dagevos, H. (2021). A systematic review on consumer acceptance of alternative proteins: Pulses, algae, insects, plant-based meat alternatives, and cultured meat. Appetite, 159, 105058. https://doi.org/10.1016/j.appet.2020.105058
⁷ Plantefonden. (2026, 23. Februar). Handlingsplan 2026 offentliggjort: Projekter med fokus på primærproducenter og -produktion efterspørges. https://plantefonden.dk/nyheder/nyheder/2026/feb/handlingsplan-2026-offentliggjort-projekter-med-fokus-paa-primaerproducenter-og-produktion-efterspoerges
⁸ Regeringen. (2024, 24. Juni). Regeringen og parterne i Grøn trepart indgår historisk Aftale om et grønt Danmark. https://regeringen.dk/aktuelt/nyheder/2024/regeringen-og-parterne-i-groen-trepart-indgaar-historisk-aftale-om-et-groent-danmark/
⁹ Council of the European Union. (2025, 1. Juli). Protein diversification and an EU action plan for plant-based foods: Exchange of views (ST 10940/25). https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-10940-2025-INIT/en/pdf
¹⁰ European Commission. (2026, 7. Juli). Action plan for resilience, strategic autonomy and sustainability of the EU protein system.
https://agriculture.ec.europa.eu/farming/crops/cereals/reducing-plant-protein-deficit-eu_en
European Commission. (n.d.). Denmark – CAP Strategic Plan. https://agriculture.ec.europa.eu/cap-my-country/cap-strategic-plans/denmark_en
European Commission. (2026, July 7). Reducing the plant protein deficit of the European Union. https://agriculture.ec.europa.eu/farming/crops/cereals/reducing-plant-protein-deficit-eu_en
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